Cavino -

cavino genossenschaft
import & handel
von wein & olivenöl
bahnhofstrasse 1
ch-8712 stäfa
vino@cavino.ch


JOSEPH PUIGGROS, Weindegustation 1.12.2018

am Samstag 1. Dezember 2018 von 12-18h zeigt Joseph Puiggros aus Katalonien seine hervorragenden Weine Sentits, Signes, Mestre Vilavell und Exedra
an der Bahnhofstrasse 1 in Stäfa zeigen.


SEEBUEB-Bier bereichert ab sofort das Sortiment von Cavino

Die junge Brauerei von Ueli Merz feiert in Hombrechtikon an der Etzelstrasse 30 Eröffnung
Am 6. Oktober siehst du, wo und wie die Biere für alle Seemeitli und Seebuebe gebraut werden, schaut vorbei und trinkt sie selbst. Diskutiert mit dem Braumeister über das perfekte Bier. Versucht die exklusive Seebueb-Bierwurst. Messt euch mit anderen Experten im Bierstemmen und Kronkorkenzielwurf. Ab morgens um 11 Uhr bis abends um....

in Stäfa gibts Seebueb bei Cavino, für Profis und Freaks auf Vorbestellung auch in 20-Liter Kegs

Seebueb Fräche Siech, hell
Seebueb Chöpfler, amber
Seebueb Schumchrönli, pale ale
Seebueb Sturmfock, porter
Seebueb Süffel, oktober fest.


Ausverkauf mit 30% Rabatt

Wir machen Platz für neue Jahrgänge und neue Weine
Lieferkonditionen: 13.50 bis 11 Flaschen (assortiert) ab 12 Flaschen Lieferung gratis
Solange Vorrat

30%

ART.

W E I S S W E I N E    W E I N G U T
ALT 
NEU 
2207 JEU DU MAIL 2010 BIO F Grange de Quatre Sous, Assignan, Languedoc
19.60
13.70
3825 VERDEJO BARRICA VINA CIMBRON 2007 E Bodegas Felix Sanz, Rueda
26.70
18.70
2400 LE GRAND MAYOL BLANC 2012 BIOdyn F Borie la Vitarèle, Languedoc
22.80
15.95
2942 LES TERRASSES BLANCHES 2008 Bio conversion F Domaine des Schistes, Estagel, Roussillon
18.00
12.60
6820 CHARDONNAY BARRIQUE 2010 CH Domaine de Montmollin, Auvernier
25.00
20.00
  R O T W E I N E    
 
 
1050 IL MERLINO 2010 Barrique BIO ***** IT Vignano, Walter Fromm, Marcialla, Toscana
38.00
26.60
1172 PASSERA MORELINO DI SCANSANO 2010 BIOdyn IT Poggio Trevvalle. Campantico, Maremma
14.20
9.95
1930 ROSSO CLIVI GALEA 2000 IT I Clivi di F. Zanusso, Corno di Rosazzo, Friaul
41.00
28.70
2049 GRENACHE 2007, alte Rebstöcke BIOdyn F Chateau Maris, Robert Eden, Languedoc
54.00
37.80
2190 DIVEM 2002, Grenache, Syrah *** F Gil Morrot. Montpeyroux
68.00
47.60
2224 CUVEE GARSINDE 2013 BIO F Grange de Quatre Sous, Assignan Languedoc
15.00
10.50
2752 CLEMENT ADER 2007 Bio conversion F Domaine de Ribonnet, Südwest-Frankreich
18.00
12.60
2594 LES TERRASSES GRILLÉES 2005 Bio conversion F Guy Moulinier, St. Chinian, Languedoc
21.00
14.70
4404 DOURO DO PINALTA 2009 P Pinalta Quinta da Covada, Lourasa, Douro
16.50
11.55
6831 PINOT NOIR BARRIQUE 2009 CH Domaine de Montmollin, Auvernier
27.00
18.90
3422 ANTISTIANA GRAN RESERVA 2005 BIO E Mas Comtal, Avinyonet, Katalonien
31.00
21.70
3615 IREP 2004, RIOJA SUPERIOR, Barrique *** E Santiago Ijalba S.A., Gimileo, Rioja
31.20
21.85
  RIVESALTES, M A D E I R A & S Ü S S W E I N E    
 
 
2199X ARNAQUER, CARPE DIVEM II - MUTE F Gil Morrot. Montpeyroux
32.00
22.40
2487 GRENÈRE 10 ANS *MADEIRA-Style* BIO F Domaine Bourdic, Languedoc
15.00
17.50
26981 LE SOUS-BOIS DE RAYSSAC 2006 BIO *** F Domaine de la Ramaye, Michel Issaly, Gaillac
37.00
25.90

mehr Infos zu diesen Weinen finden Sie im shop



Claudie & Bruno Bilancini

Château La Feuilleraie 2004 reloaded
Dornröschen zeigt ihr wahres Potential

Am Freitag Morgen des 19. Januars führte eine ungeschickte Manipulation am Compi zur unwiederruflichen Löschung des Datensatzes von Artikel 2082. Meine Degustationsnotizen waren weg. Was tun, rollback?
Ich entschloss mich den 13jährigen Wein neu una aktuell zu beurteilen, am morgen früh, nüchtern (nicht besoffen dafür mit leerem Bauch wie vor einer OP) geht dies am besten.
Das Resultat war eine wahre, freudige Überraschung. Dornröschen is back. Die Ersteinschätzung vor 10 Jahren war richtig, Feulleraie 2004 hat noch grosses Potential

La Feuilleraie 2004 zeigte sich im Jahre 2008 als filigraner aber spannender Wein mit viel Potential, ich gab ihm eine lange Lebenserwartung mit dem Ziel 2022 sein Optimum erreicht zu haben.
Dann aber kam die Bankenkrise, der Markt für Weine über 120.- war definitiv weggebrochen. Banker und Trader trainierten über Nacht ihre Geschmacks-Sensoren um auf noch bezahlbare Aldi und Lidl-Weine, die Schweiz versank in gefühlte, bittere Massenarmut und Depression
Der filigrane Feuilleraie schien selbst auch in der Depression zu versinken. Zunehmend zeigte er sich nur noch als garstiges Dornröschen. War es wirklich der schlecht geredete Jahrgang mit einem kurzen, heissen Juli und eher kühlem Sommer der zur Erntezeit häufig in Regen versank? Der Wein verschloss sich, ich offerierte ihn kaum mehr und reduzierte den Preis um 30%. Die Wende kam vor zwei Jahren als ich mit Marc Benin (Ravanes) eine Flasche trank und wir beide sehr positiv überrascht waren. Dornröschen strahlte zum ersten mal seit vielen Jahren mit einem sanften Lächeln. Marc re-exportierte gleich zwei Kisten nach Frankreich um diesen Axel, seinem Sohn und künftigen Nachfolger als Vorbild zu kredenzen. Mit Gravière de Taurou hatte auch er am Thron von Petrus gerüttelt.

das ehemalige Château Feuilleraie

Die Einschätzung der Sonntagszeitung vom 4. Februar 2007 war nicht übertrieben dass Feuilleraie Vieux-Chateau-Certan, Trotanoy, Petrus und Evangile in Bedrängnis bringen wird. Krisenbedingt musste die Domaine aber kurz danach verkauft werden, Claudie und Bruno Bilancini konnten sie nicht mehr finanzieren. Ein Weingut mit einer Gesamtproduktion von 1500 Flaschen in Herzen von Pomerol war schlicht ohne Einnahmen nicht haltbar. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen gerne den Presse-Artikel der Sonntags-Zeitung vom 4.2.07.

CHÂTEAU LA FEUILLERAIE 2004

Château la Feuilleraie Claudie und Bruno Bilancini, Monbazillac
Pomerol AOC
Traubensorten: Merlot 95% Cabernet Franc (in 6er Original-Holzkiste)

Degustiert am 19.1.2018: Helles, funkelndes Purpurrot. Sehr sauber in der Nase, Aromen von Blumen, Kirschen, Brioche und roten, süssen Beeren. Im Gaumen vif, die Aromatik der Nase bestätigt sich, elegante, frische Säure. Macht Spass. Kein Wunder wurde der Wein als kleiner Asterix der dem Grossen „Petrus“ Konkurrenz macht in der Sonntagszeitung vom 4..2.2007 gefeiert. - Feuilleraie hat das Zeugs dazu. Bruno und Claudie erzielten mit ihren Süssweinen auf Château Tirecul la Graviere ja auch Höchstbewertungen zwischen 93 - 100/100 von Jancis Robinson und Robert Parker , >2028ff Gesamtproduktion 1900 Flaschen à 75cl

75cl 85.--

Diesen Frühling erreichen uns demnächst die ersten Weine des neuen Projektes im Bergerac von Claudie und Bruno. Im der Lage "Calcaire de Cassots" in Saint Perdoux bauen Sie auf purem Muschelkalk wiederum einen Rotwein aus. Das sensationelle Terroir entdeckten die beiden vor Jahren. Noch sind die Reben jung. Der Krimi-Autor Martin Walker kann sich Freuen, sein chef de police "Bruno" kann nun ausser den Süssweinen der Domaine de Tirecul la Gravière auch mal über einen Roten sinieren.

BOUCICAUT 2016

Château Tirecul La Gravière, Claudie und Bruno Bilancini, Monbazillac
Bergerac AOC
Traubensorten: Merlot, Cabernet franc (bio conversion/vegan)
elf Kilometer südlich der Domaine liegen in dre Gemeinde Saint Perdoux die sehr trockenen Kalk-Parzellen umgeben und gut geschützt durch Garriques von den konventionell arbeitenden Nachbarn, Vor zehn Jahren haben Claudie und Bruno dieses ausserordentliche Gelände entdeckt - nun kommen die ersten Weine auf den Markt. Tiefes Rubinrot. In der Nase reife Früchte, Kirschen - vollmundig mit fleischigen Tanninen> 2028 (vegan/bio conversion)

Art. 2175: 17.50 75cl



Das Geschenk für Weinfreaks & Innen

Vertical-Degustation zuhause mit Freundinnen und Freunden, nach Borie La Vitarèle kommt nun die zweite VERTICAL-BOX

Vorstellen möchten wir die im Jahre 2000 gegründete Domaine de l’Edre in Vingrau.

Pascal Dieunidou und Jacques Castany wurden in den 90er Jahren vom Virus Qualitätswein angesteckt. Weine wie sie Herve Bizeul von Clos des Fees hinzauberte wollten sie selber keltern.

Renaud Chastagnol half ihnen bei der Selektion uralter Rebstöcke auf dem kalkhaltigen Grand Plain hinter den berühmten Escailliers zwischen Vingrau und Periolles. In dieser Steinwüste hatte der Vater von Jacques sich abgerackert und die wenigen Trauben für zweimal-kein Geld der örtlichen Kooperative abgeliefert.

Niemand hatte das Potential dieser Methusalem-Reben erkannt ausser Renaud.

Der Urvingrauer und Globetrotter Renaud Chastasgnol, der davor die Domaine de Chêne international vermarktete, machte Cavino auf die entstehende Mikrodomaine aufmerksam. Seit dem ersten Jahrgang begleiten wir Jacques und Pascal, anfänglich waren wir die einzigen die diese Juwele anbieten konnten. Renaud ist nach kurzer Zeit ausgestiegen und hat sein eigenes Projekt „Domaine de l’Eléphant“ lanciert wo er die Vinifikation alter Reben perfektionierte. (Leider ist diese Domaine mittlerweile gegroundet)

Die VERTICAL-BOX

Zeigen möchten wir einer der beiden ersten Weinen der Domaine „Carrement Rouge“, der kleine Edre ohne Barrique-Ausbau

Diese Marriage aus Syrah, Grenache und Carignan zeigt das rausgekützelte, wunderbare Terroir von Vingrau am besten. Keine Tricks, keine Hefen, keine Barrique – soviel Power und gleichzeitig auch noch nach Jahren so viel Spannung und Frucht.

Sechs Jahrgänge von 2008-2014 (ohne 2013) in Holzkiste mit Weinbeschrieb und 10% Gwunder-Rabatt

für 153.10 statt 170.10

Die Anzahl der Boxen ist limitiert

noch 4 Boxen mit 6x75cl für 195.75 anstelle von 217.50 im Detail-Verkaufspreis

Wie kommen all unsere Weine in die Schweiz

öfters werden wir gefragt, ob wir die Weine selber in Südfrankreich, Italien, Portugal oder Spanien abholen. Nein, dies tun wir nicht, dies ist auch kaum mehr möglich. Wein kann nicht am normalen Warenzoll verzollt werden, dazu braucht es Zugang zu einer speziellen Software und spezialisierte Deklarations-Büros. Auch wäre ein Selberholen kaum wirtschaftlich. Auf 1500 Flaschen die wir in unser Firmenwagen und Anhänger bringen liesse sich der Aufwand an Diesel und Zeit kaum sinnvoll überwälzen. Unser Importvolumen ist auch viel zu gross, wir wären nur noch am Kilometer abspuhlen, um erfolgreich zu sein müssen wir aber bei unseren Kunden sein auch wenn die Vorstellung von "Ferien-Fahrten in den Süden" verlockend tönen.

Diese Arbeit überlassen wir gerne unseren Spezialisten denen wir hier mal ganz herzlich danken möchten.Wir besuchen aber unser Produzenten und sie besuchen uns. Seit Internet und @mail ist die Kommunikation auch intensiver und einfacher geworden wie zur Zeit unseres Starts als "Importeure für's Rössli Stäfa" 1983, resp. 1994 unter Cavino.

Wir transportierten beinahe alle unsere Weine über eine spezialisierte Transportfirma die fast ausschliesslich Wein schippert. Wenn Sie im Süden Frankreichs auf der Autobahn oder in den Weinregionen einem Lastenzug von VINAG begegnen, hupen und winken Sie dem Chauffeur, er transportiert vielleicht Weine für Cavino und freut sich sicherlich. VINAG organisiert für uns alle administrativen Arbeiten im In- und Ausland, lässt die Weine verzollen und liefert sie dann nach Stäfa in unser Aussenlager.

Übrigens die Kosten für den Transport von einer Flasche Wein belaufen sich auf Fr. -.50 bis 1.-, hinzu kömmen aber noch Kosten für Disposition, Deklaration und Zölle, allerlei Gebühren und Abgaben. Der Gesamt-Zuschlag beläuft sich für alle die Flaschenweine importieren auf 1.90 bis 3.00 pro Flasche. Einsparen kann man nur beim Gewicht der Flaschen (Zölle basieren auf Gewicht) und bei der importierten Menge (Rabatte auf Transportpreise) ausser man wählt den billigten Transporteur, spart bei den Löhnen der Fahrer und verzichtet in der Folge auf einen seriösen, produkteschonenden Transport.

Der Rest der Kosten ist für alle gleich: Zoll-Ansätze, Gebühren, Maut und Dieselpreise sowie Schwerverkehrsabgabe machen auch keine Unterschiede zwischen Discounter und Fachhändler. Die MwSt die auf alles erhoben wird ist ebenfalls für alle 8%.

Wir glauben es macht kein Sinn beim Import die Preise zu drücken, das Sparpotential von 1.- entspricht schlicht keiner relevanten Summe. Noch weniger Sinn macht es beim Einkauf der Weine die Produzenten zu pressen. Das Importieren von Billigst-Weinen ist ein gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Stumpfsinn. Mit VINAG als Partner wissen wir, dass in der Führerkabine auch immer die Leidenschaft für unsere Winzer und Weine mitfährt, dies ist ein echter, unbezahlbarer Mehrwert.

Danke VINAG für euren guten Job